Diedorf 2007-2013

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Angie
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Diedorf 2007-2013

Beitrag von Angie » 11.05.2007, 18:14


Angie
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Beitrag von Angie » 16.05.2007, 18:44

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da bin ich ja mal gespannt, wieviel Störchlis hier aufwachsen

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Helle
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Beitrag von Helle » 16.05.2007, 18:55

ich denk jetzt einfach mal - positiv denkend - drei?
Viele Grüße

Helle

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Angie
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Beitrag von Angie » 26.05.2007, 22:35

nein Helle, es sind zwei Störchli's

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das letzte Bild mit dem Storchenvater ...

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denn heute kam die tragische Meldung


Diedorfer Storchenvater auf Bundesstraße getötet

Der Diedorfer Storchenvater ist bei einem Unfall auf der B 300 zwischen Diedorf und Gessertshausen getötet worden.
Er flog dort laut Zeugenaussagen gegen einen Bus.
Die Storchenmutter hat inzwischen die Fütterung der beiden Jungen auf dem Diedorfer Kirchturm wieder aufgenommen.
Mehr dazu in der Dienstagsausgabe der AZ Augsburger Land.


Quelle: Augsburger Allgemeine


Ich hab dort mal nachgefragt und hoffe, dass ich eine Nachricht bekomme, wie man jetzt mit der Situation umgehen wird.
Ob die Jungen schon allein gelassen werden können, wenn die Störchin auf Futtersuche geht?

Angie
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Beitrag von Angie » 28.05.2007, 23:49

Diedorf trauert um einen seiner Störche

Von GErald Lindner

Diedorf
Großes Entsetzen herrschte in Diedorf, nachdem sich am Samstagnachmittag die Nachricht herumgesprochen hatte, dass kurz vorher einer der örtlichen Störche auf der B 300 zwischen Diedorf und Gessertshausen in einen Bus gelaufen und getötet worden war.

"Das ist sehr tragisch", zeigte sich Bürgermeister Otto Völk am Samstagnachmittag betroffen. "Denn der Storch ist für uns ein Symbol." Das Schicksal der Großvögel liege vielen am Herzen: "Zahlreiche Diedorfer beobachten vom Sportplatz aus mit dem Fernglas das Leben im Storchenhorst auf dem Kirchendach", so Völk.

Zunächst, so berichtete Richard Harslem, der neben der Kirche wohnt und der sich sehr für diese Wildvögel einsetzt, noch am Samstag, habe man angenommen, der Storchenvater sei getötet worden. "Nun sieht's aber so aus, dass die Mutter das Unfallopfer war", erklärte er schließlich gestern Nachmittag. Doch viel Zeit zum Trauern nahm er sich nicht.

Zunächst konnte er den Storchenexperten im Augsburger Land, Anton Burnhauser, nicht erreichen. "So habe ich mich bei der Storchenstation in Salem am Bodensee erkundigt, ob die zwei, etwa drei Wochen alten Jungen eine Überlebenschance habe. Dort sagte man mir, sie könnten es schaffen."

Fremde Vögel stiften Unruhe

Allerdings werden die Jungvögel auch durch fremde Störche bedroht. "Sobald die Elterntiere zur Futterbeschaffung ihren Nachwuchs verlassen, greifen die anderen die Brut an. Der Storchenvater sei zwar zum Horst zurückgekehrt, habe aber wohl nicht ausreichend gefüttert.

In Absprache mit Anton Burnhauser hat Harslem nun die Initiative ergriffen. "Gemeinsam mit meinem Enkel steige ich aufs Kirchdach hinauf zum Horst. Dort füttern wir zu." Er wolle die Hoffnung nicht aufgeben. "Bisher haben die Jungen das Futter angenommen." Es sei nun wichtig, dass das Wetter nicht zu schlecht wird.

Monika Hupka-Böttcher aus Diedorf-Hausen, hatte schon öfter vorgeschlagen, Schilder "Vorsicht, Storch kreuzt die Straße" aufzustellen. "Denn ich habe immer wieder beobachtet, wie der Vogel einfach so über die Straße spaziert ist."

Artikel vom 28.05.07 - 19.35 Uhr


Quelle: Augsburger Allgemeine

wusel
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Beitrag von wusel » 29.05.2007, 18:50

Storchendrama
Nach der Mutter sind auch Küken gestorben Großes Entsetzen herrschte in Diedorf bereits am Samstag, als eine Storchenmutter auf der B 300 in einen Bus gelaufen und getötet worden war. Jetzt sind auch die Küken gestorben. weiter...

http://www.augsburger-allgemeine.de/Hom ... ,4288.html

Angie
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Re: Diedorf 2007

Beitrag von Angie » 30.05.2007, 13:03

Tote Jungstörche entfernt
30.5.2007 von admin.

Heute wurden die nach dem Unfall des Altstorches zu wenig versorgten und daher gestorbenen Jungstörche durch Anwohner aus dem Nest entfernt.

Der verbliebene Altstorch getraute sich am Sonntag offensichtlich nicht, das Nest für die Futtersuche zu verlassen. Durch die Fütterungsversuche war der Storch irritiert und hatte anscheinend Angst um sein Nest mit den Jungen. Die Fütterungsversuche schlugen leider fehl; er nahm das Futter nicht an, das seine Jungen dringend bräuchten und warf es aus dem Nest.

Der folgende Starkregen am Sonntag und Montag und der Kälteeinbruch brachten den Jungen dann den Tod, da sie sich noch nicht genug selbst schützen konnten.

http://tagebuch.rieder-edv.de/

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Re: Diedorf 2007

Beitrag von Pitti » 30.05.2007, 13:09

:(
Nicht jeder Eingriff in das Horstgeschehen bringt auch Erfolg. Es sind Wildtiere und gehorchen ihrem Instinkt. Der eine Storch lässt sich mehr auf menschliche Hilfe ein, der andere weniger.

Eine traurige Geschichte.

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Re: Diedorf 2007

Beitrag von Angie » 31.05.2007, 15:12

Dieser Artikel betrifft nicht direkt Diedorf sondern das ganze Gebiet

Jetzt auch in Mertingen alle Jungstörche verendet

Mertingen/Donauwörth l wwi l Den Störchen in der Region droht "ein Katastrophenjahr". Das befürchtet Horstbetreuer Norbert Sahliger aus Donauwörth. Erst setzte die Trockenheit den Tieren bei der Aufzucht ihres Nachwuchses zu, dann verunglückte der weibliche Altvogel in Ebermergen (alle kleinen Störche gingen dort in der Folge ein) und jetzt fordern Kälte sowie Nässe ihren Tribut. Durch den Wettersturz am Montag und Dienstag verendeten nun auch in Mertingen wohl alle Jungvögel. In Donauwörth war einer der kleinen Störche zu schwach.

In Mertingen warfen Sahliger zufolge die Altvögel am Dienstag ein Junges, das verendet war, aus dem Nest. Wie viele beziehungsweise ob überhaupt Jungvögel auf der Brauereigaststätte überlebt haben, sei zwar nicht sichtbar, da ein Blick auf den Horst nicht möglich sei. Aber gestern fütterten die Altstörche den ganzen Tag über nicht mehr und standen regungslos am Nest.

Im Horst auf dem Dach des Klosters Heilig Kreuz in Donauwörth entdeckte Sahliger gestern ebenfalls einen verendeten Jungstorch: "Ein Altvogel packte ihn am Schnabel und schüttelte ihn, aber er rührte sich nicht mehr." An der Körperhaltung der drei noch lebenden Geschwister, die augenscheinlich in einem relativ guten Zustand seien, könne man erkennen, "dass sie trauern".

Schon jetzt lasse sich absehen, dass 2007 für die Störche in der Region "das schlechteste Jahr seit langem" werde, erklärt Norbert Sahliger.

Augsburger Allgemeine

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Re: Diedorf 2007

Beitrag von Angie » 07.07.2007, 19:26

Fortsetzung der Storchentragödie

19.6.2007 von admin.

Nachdem die Storchenfamilie durch den Tod der Storchenmutter und der 2 Jungstörche zerrissen wurde, sieht es so aus, als wenn andere Storchenpaare ihm auch noch das Nest streitig machen. Nahezu täglich fliegen bis zu 2 Storchenpaare gleichzeitig das Nest an, um den Altstorch zu vertreiben.

Tagsüber sitzen oft diese Storchenpaare auf dem Nest; am Abend jedoch konnte der Altstorch noch immer seinen Platz zurückerobern.


http://tagebuch.rieder-edv.de/

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edit:

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es ist doch noch einer da :wink:

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