Zeitungsartikel und dergleichen

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Martin Miethke
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Re: Zeitungsartikel und dergleichen

Beitrag von Martin Miethke » 11.04.2010, 11:40

Hallo miteinander,

das hier habe ich heute im Brandenburger Wochenblatt gefunden:

Hoffen auf Annamaries Rückkehr
Wolsier (rez) – Der bekannteste Storch des Westhavellands wird weiter vermisst: Wo ist Annamarie geblieben? Auf dem Storchenhof Loburg und in Wolsier ist die Hoffnung auf ihre Rückkehr noch nicht gestorben.

Hier geht's zum Artikel.

Herzliche Grüße
Martin

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Kitti
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Re: Zeitungsartikel und dergleichen

Beitrag von Kitti » 11.04.2010, 13:28

Martin Miethke hat geschrieben:Hallo miteinander,

das hier habe ich heute im Brandenburger Wochenblatt gefunden:

Hoffen auf Annamaries Rückkehr
Wolsier (rez) – Der bekannteste Storch des Westhavellands wird weiter vermisst: Wo ist Annamarie geblieben? Auf dem Storchenhof Loburg und in Wolsier ist die Hoffnung auf ihre Rückkehr noch nicht gestorben.

Hier geht's zum Artikel.

Herzliche Grüße
Martin
Lieber Martin, danke für den Artikel.

Es würde uns alle glücklich machen, wenn Annamarie in diesem Jahr zurückkehrt... und bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt!
Grüessli KittiBild
In memoriam
Prinzesschen, Jamiro & Eva

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Helle
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Re: Zeitungsartikel und dergleichen

Beitrag von Helle » 11.04.2010, 14:55

Lieber Martin, der Artikel spricht vielen aus der Seele.... Wir hoffen weiter!
Und schön, mal wieder von dir zu lesen :lol: :hallo:
Viele Grüße

Helle

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Robert

Re: Zeitungsartikel und dergleichen

Beitrag von Robert » 26.04.2010, 21:01

Berliner Zeitung 24/25.04.2010

Die Storchenfalle
Hunderttausende Zugvögel machen in Ägypten Zwischenstation. Viele verenden dort - in Windrädern, Müllkippen, Kloaken

HIER gehts weiter

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Pitti
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Re: Zeitungsartikel und dergleichen

Beitrag von Pitti » 30.06.2010, 18:47

Märkische Allgemeine
29.06.2010
TIERE: Ein Reh als Hahn im Korb
Daniel Dieck zog mutterloses Kitz auf / Horst scheint sich ernsthaft für Fußball zu interessieren
Horst und sein Ziehvater
(Foto )

BLANKENBERG - Fast genau ein Jahr ist es her, dass Jäger Daniel Dieck aus Blankenberg zur Kreisstraße unweit von Kantow gerufen wurde. Ein Verkehrsunfall mit Wild hatte sich dort ereignet. Das Reh verlor dabei sein Leben und musste wie üblich in solchen Fällen von einem Waidmann geborgen werden. „Neben der Ricke saß ein Kitz, ein Häufchen Unglück, das nicht fassen konnte, was um ihn herum geschah. Es wäre jämmerlich zugrunde gegangen, hätte ich es nicht mitgenommen“, sagt der 35-Jährige. Damit hatte er sich für die nächsten Wochen erst einmal unruhige Nächte gebucht. Das Kleine musste mit spezieller Babykost für Frühchen alle zwei Stunden mit der Flasche versorgt werden. Den Winter überstand es in einer Kiste im Dieck’schen Haus in der Dorfstraße 2b.

Als das ungleiche Paar das Gröbste hinter sich gebracht hatte, kam das Rehlein ins Grüne hinterm Haus, auf dem sich schon Hahn und Hühner tummelten. Im Nu waren auch Nachbarn und die ersten Kinder da. Sie tauften das neue Haustier. Es sollte Horst heißen.

Dem wird seitdem reichlich Aufmerksamkeit zuteil. Er lässt sich mit Brot und Äpfeln füttern, genießt aber auch noch die Pellets von seinem Ziehvater, dem er blind vertraut. Daniel Dieck weiß natürlich, dass es nicht unproblematisch ist, ein Wildtier großzuziehen. „Ich habe es bei der Tierseuchenkasse angemeldet und vom Tierarzt untersuchen lassen, der Horst gegen Parasiten und Wurmbefall behandelte. Mein Haustier wird er wohl bleiben. Für eine Auswilderung ist der Bock viel zu vertraut mit Menschen“, schätzt Daniel Dieck die Lage realistisch ein.

Und er scheint sich einiges von ihnen abgeguckt zu haben. Horst benimmt sich jetzt wie ein Halbstarker, verteidigt sein grünes Revier, spielt aber auch noch wie ein Kind. Am liebsten Ball. Sein Pfleger ist beim SV Schönberg aktiv und hat einen seiner Bälle Horst anvertraut. Der Bock schiebt ihn mit den Spitzen seines Mini-Gehörns vor sich her, stößt mit den Läufen gegen die Kugel und fällt auch schon mal drüber. Er versteht es so, wie ein zweibeiniger Profi die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, verdient aber deutlich weniger als Poldi & Co. In Blankenberg und Umgebung ist dafür ein Reh Hahn im Korb. (Von Wolfgang Hörmann)
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29.06.2010
TIERE: Horst hat Bock auf Fußball

Junges Reh spielt mit Köpfchen und überzeugt durch gute Ballbehandlung

Kopfballspiel...(Foto sehr süß!)

BLANKENBERG - Horst ist ihr Held. Nicht nur die Kinder aus Blankenberg, einem Ortsteil von Wusterhausen (Ost-prignitz-Ruppin) sind begeistert von dem kleinen braunen Ballkünstler. Horst ist ein Rehbock, für seinen Ziehvater Daniel Dieck derzeit ein „Halbstarker“. Ihm „gehört“ die sattgrüne Wiese hinterm Dieckschen Haus. Die war eigentlich immer den Hühnern vorbehalten. Bis Horst kam.

Eigentlich wurde er gefunden. Jäger Dieck wurde vor einem Jahr gerufen, weil nach einem Verkehrsunfall eine verendete Ricke geborgen werden musste. Neben der toten Mutter stand ein Kitz. Der 35-Jährige wollte es nicht sterben lassen, nahm es mit nach Hause. Er päppelte es zuerst mit der Nuckelflasche auf, brachte es über den Winter und dann nach draußen. Die Kinder kamen bald in Scharen und tauften den Spring-insfeld Horst.

Der ist putzmunter. Jetzt hat er seine Liebe für den Fußball entdeckt. Den Ball treibt er zur Freude seines selbst aktiv spielenden Ziehvaters mit dem Kopf und den Vorderläufen vor sich her. Und der Hahn kräht Beifall. (mann)
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Helle
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Re: Zeitungsartikel und dergleichen

Beitrag von Helle » 05.07.2010, 19:04

Ich finde das eine gute Idee:

Bund stellt Holzstörche auf
aus Extra-Blatt-Lokales im gesamten Rhein-Sieg-Kreis
copyright : VWP Verlag für Werbe-Publikationen GmbH & Co. KG
Viele Grüße

Helle

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Re: Zeitungsartikel und dergleichen

Beitrag von Pitti » 04.08.2010, 13:59

Vielleicht auch eine Anregung

Lübecker Nachrichten
http://www.ln-online.de
ln-online/lokales vom 04.08.2010 00:00:05

Hungergefahr: Ostholsteins Bienen brauchen blühende Pflanzen


Eutin – Für die Bienen ist jetzt eine harte Zeit angebrochen. Nach leuchtend-gelben Rapsmeeren und grünen, in voller Pracht stehenden Landschaften herrscht auf den Feldern nun das staubige Gelb des Korns vor. „Von August bis Oktober blüht es nur noch in den Hausgärten, aber nicht mehr auf dem Feld“, sagt Ekkehard Nepf. Der Eutiner Hobby-Imker (71) sorgt sich um die Bienen, die in dieser Zeit Hunger leiden.

Für seine 40 Völker hat Nepf Vorsorge getroffen und ihnen mit eigens für sie angelegten Flächen im Spätsommer den Tisch gedeckt. „Blühstreifen gab es früher an allen Feldern, aber heute nutzen die Bauern ihre Flächen bis an den Rand.“ Die wirtschaftlichen Gründe dafür sieht er wohl, „aber wenn sie nur ein wenig Platz lassen würden, hätten Bienen, Hummeln, Schmetterlinge ihr Auskommen.“ Viele Imkerkollegen im Land (in Schleswig-Holstein gibt es rund 2400, die in circa 100 Vereinen organisiert sind) forderten, so genannte Blühprogramme wieder aufzulegen. „Die Landwirte wurden vor einigen Jahren mit Geld gelockt, Blühpflanzen zu säen“, erklärt Ekkehard Nepf.

Ein von der Landesregierung gefördertes Projekt sei 2003 an- und nach fünf Jahren ausgelaufen, teilte Rainer Thode, Angestellter im Landwirtschaftsministerium, auf Anfrage mit. 600 Euro pro Hektar habe es gegeben, wenn ein Bauer am Rand seiner Ackerflächen Blühstreifen (zwischen drei und 25 Meter breit) freigehalten habe. Dieselbe Summe gibt es auch heute noch über das Zukunftsprogramm Ländlicher Raum, das aus Mitteln der Europäischen Union, des Bundes und des Landes gespeist wird. Das Anschlussmodell des Blühstreifens heißt Schonstreifen, der entlang fester Acker- oder Koppelgrenzen (Gewässer, Knick, Straßen oder Gebäude) verlaufen muss, so die Bestimmungen. „Im Gegensatz zum Blühstreifen muss der Schonstreifen nur einmal angesät werden, er hat einen höheren Gräseranteil, und man darf ihn befahren“, erläutert Thode. Was für die Landwirte von Vorteil ist, bedeutet jedoch für Bienen, andere Insekten und Kleintiere Einschränkungen und Gefahren.

„Bienen zu unterstützen, muss mehr ins Bewusstsein der Bauern rücken“, wünscht sich Ekkehard Nepf. Bei zweien ist er auf offene Ohren gestoßen. David Wilckens aus Malente und Christian Kalscheuer aus Groß Meinsdorf haben am Rand ihrer Äcker, wo Nepfs Bienenvölker stehen, jeder bereitwillig eine Fläche von rund 1500 Quadratmetern umgepflügt und „Bienenfutter“ gesät. „Das Saatgut hat mich insgesamt 50 Euro gekostet, und ich habe etwas für die Gesundheit meiner Bienen getan. Man muss selbst die Initiative ergreifen“, sagt Nepf, der andere Imker gern ermutigen möchte, seinem Beispiel zu folgen.

Buchweizen, Bienenweide, Ölleinen, Sonnenblume, Mariendistel, Borretsch, Ringelblume Lupine, Klee – bis Oktober finden Ekkehard Nepfs Bienen jetzt ein üppiges Nahrungsangebot vor und können sich nach Frühlings- und Sommertracht stärken. Für die Landwirte Wilckens und Kalscheuer hat ihr Entgegenkommen durchaus Vorteile: „Wenn sie Ende Oktober die Streifen abmähen, können sie die wertstoffhaltigen Pflanzenreste an die Kühe verfüttern oder als Gründüngung auf den Feldern unterpflügen“, so Nepf. Und: Beiden ist eine Kiste Honig gewiss.

Von Ulrike Benthien

URL: http://www.ln-online.de/artikel/2829598

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Re: Zeitungsartikel und dergleichen

Beitrag von Pitti » 21.09.2010, 18:25

Märkische Allgemeine

21.09.2010
UMWELT: Die Havel bekommt ihr Leben zurück
Große Worte zum ersten Spatenstich für die Havel-Renaturierung


WESTHAVELLAND - „Drei, zwei, eins und los!“ Im Gleichklang gaben Politiker und Naturschützer gestern nördlich von Havelberg das Startzeichen für den Baggerfahrer, der sogleich seine Maschine in Bewegung setzte und mit der Schaufel das Havelufer von seinen ersten Deckwerkssteinen befreite.

Mit einem ersten Spatenstich hatten zuvor Sachsen- Anhalts Umweltminister Hermann Onko Aeikens, der Präsident des Brandenburgischen Landesumweltamtes, Matthias Freude, die Landräte von Stendal und Havelland, Jörg Hellmuth und Burkhard Schröder sowie weitere Ehrengäste den symbolischen Startschuss für die Renaturierung der unteren Havel vollzogen. Einen Spaten hatte Rocco Buchta, Nabu-Projektleiter für die Untere Havelrenaturierung, zusätzlich für seinen langjährigen Mitstreiter, Johann-Joachim Seeger reserviert. Mit ihm gemeinsam hat Buchta die ersten Ideen und Konzepte zur Renaturierung des Flusses zwischen Havelberg und Milower Land entwickelt. Seither ist viel Wasser die Havel heruntergeflossen und gut zwölf Jahre sind vergangen. Also war die Freude groß. Schließlich war dies der Auftakt für das größten Renaturierungsvorhaben eines Binnenflusses in Mitteleuropa.

Das erste Einzelprojekt der Renaturierung ist die Entfernung von Deckwerk bei der Ortschaft Toppel. Auf einer Länge von 157 Meter werden 1000 Tonnen Deckwerkssteine entfernt. Die Steine werden bei Straßensanierungen für den Unterbau wiederverwendet.

Nach dreijährigen Vorplanungen begann gestern die zweite Phase zur Renaturierung. „Damit gehen wir in die praktische Umsetzung des Gesamtvorhabens“, sagte Leif Miller, Bundesgeschäftsführer des Naturschutzbundes (Nabu), zur Begrüßung.
weiter
(Von Norbert Stein)

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Holger
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Re: Zeitungsartikel und dergleichen

Beitrag von Holger » 02.10.2010, 07:36

Volksstimme.de, 29.09.10

Nuthe- und Ehlegebiete unter Wasser
Hochwasser in Sachsen-Anhalt

Von Petra Wiese, Daniela Apel und Thomas Drechsel

Aus Kämeritz und Loburg wurden gestern mehrfach Hochwasserschäden gemeldet, in Zernitz und Güterglück liefen Keller voll. An der Mulde bei Bitterfeld wurde Alarm-stufe 2 ausgelöst.

Loburg/Kämeritz/Güterglück/Zerbst. "Loburg ist eben eine Wasserstadt." Erhard Sperling nimmt es mit Humor. Er gehört zu den Anliegern Am Sportplatz, die seit gestern Wassergrundstücke haben. Keller und Garagen sind vollgelaufen. Sorgen bereitet dem Rentner die Feuchtigkeit, die wohl eine Weile im Haus bleiben wird. Er tauchte in Badehose im Hochwasser, um den kleinen Graben zu verschließen, der das Wasser eigentlich aufnehmen soll....>>> weiterlesen

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Re: Zeitungsartikel und dergleichen

Beitrag von Holger » 21.10.2010, 14:46

Volksstimme.de, 21.10.10

Storch hat keine Lust auf warmen Süden

Von Andrea Schröder

Havelberg. Lust auf den warmen Süden hat der Storch, der seit Wochen kurz vor Havelberg auf den Wiesen direkt an der Bundesstraße zu beobachten ist, offensichtlich nicht. Nur so ist es wohl zu erklären, dass er immer noch hier und nicht wie seine Artgenossen auf dem Weg etwa nach Afrika ist.....
>>> weiterlesen

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