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Sabine
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Beitrag von Sabine » 26.02.2005, 17:23

Bad Waldsee


BUND will Live-Schaltung zu Storchens
BAD WALDSEE - Bald sind Storchens wieder da. Und vielleicht gibt es dann auch eine Live-Schaltung ins Nest der Störche auf dem Steinacher Brauereikamin - per Webcam. Doch zunächst mussten die Lebensbedingungen der Vögel verbessert werden. Der BUND hat deshalb den alten Teich in der Heurenbacher Senke "entbuscht".

Von unserem Redaktionsmitglied Malte Arnsperger

Derzeit ist der Waldseer Storch auf seinem Flug aus dem Winterquartier in Spanien, erzählt der Waldseer "Storchenvater" Hans Daiber. Anfang März wird Meister Adebar dann auf dem Kamin der Brauerei in Steinach landen. Wenn das Weibchen keine Verspätung hat, beginnt ein bis zwei Woche danach die Brutzeit. Nach 32 Tagen schlüpfen dann die Jungen. Die haben natürlich kräftig Hunger. Ihnen verlangt es vor allem nach Insekten, Schnecken oder Fröschen. Doch da "Storchens" fürsorgliche Eltern sind, wollen sie auch bei der Jagd gute Sicht auf ihr Nest haben. Deshalb ist der alte Teich am Südrand der Senke zwischen Heurenbach und Steinach eigentlich perfekt, sagt Daiber. "Vom Teich hat der Storch direkten Blickkontakt zum Nest. Doch er würde nicht dahin fliegen, wenn sich sein Feind, der Fuchs, dort verstecken könnte."

Freier Zugang für den Storch

BAD WALDSEE - Bald sind Storchens wieder da. Und vielleicht gibt es dann auch eine Live-Schaltung ins Nest der Störche auf dem Steinacher Brauereikamin - per Webcam. Doch zunächst mussten die Lebensbedingungen der Vögel verbessert werden. Der BUND hat deshalb den alten Teich in der Heurenbacher Senke "entbuscht".

Von unserem Redaktionsmitglied Malte Arnsperger

Derzeit ist der Waldseer Storch auf seinem Flug aus dem Winterquartier in Spanien, erzählt der Waldseer "Storchenvater" Hans Daiber. Anfang März wird Meister Adebar dann auf dem Kamin der Brauerei in Steinach landen. Wenn das Weibchen keine Verspätung hat, beginnt ein bis zwei Woche danach die Brutzeit. Nach 32 Tagen schlüpfen dann die Jungen. Die haben natürlich kräftig Hunger. Ihnen verlangt es vor allem nach Insekten, Schnecken oder Fröschen. Doch da "Storchens" fürsorgliche Eltern sind, wollen sie auch bei der Jagd gute Sicht auf ihr Nest haben. Deshalb ist der alte Teich am Südrand der Senke zwischen Heurenbach und Steinach eigentlich perfekt, sagt Daiber. "Vom Teich hat der Storch direkten Blickkontakt zum Nest. Doch er würde nicht dahin fliegen, wenn sich sein Feind, der Fuchs, dort verstecken könnte."

Freier Zugang für den Storch

Dies rief nun den die Ortsgruppe des BUND auf den Plan, erzählt die Vorsitzende, Ursula Hirrlinger. "Wir haben gesagt, dass wir einen freien Zugang für den Storch schaffen müssen. Deshalb haben wir jetzt Büsche und Bäume wegmachen lassen, damit es zu einer freien Fläche wird, aus der dann eine Streuwiese werden soll." Der neue Teich, der neben der Straße zwischen Gaisbeuren und Bad Waldsee liegt und 2001/2002 angelegt wurde, soll im März entkrautet werden, das heißt Pflanzen werden aus dem Teich entfernt.

Für der Betreuer des Storchennestes, Hans Daiber, ist das Grundstück zwischen Kamin und Teich nach der Entbuschung für den Storch ideal. Allerdings gebe es im Nachbargrundstück noch einige Weiden, die zu hoch wachsen. Ein Dorn im Auge ist ihm auch die Pflanzung von Bäumen um das Rückhaltebecken im Ballenmoos: "Das ist schlecht für den Storch. Bisher war er dort oft auf Nahrungssuche, dass ist jetzt vorbei. Da wurde keine Rücksicht auf den Storch genommen."

Doch nun wartet man erst mal gespannt auf die Ankunft des Storches, der seit 1999 hier brütet. Der BUND will dann in Zusammenarbeit mit den Schulen eine längerfristige Beobachtung des Storches für Schüler- oder vielleicht auch Kindergartengruppen anbieten.

Und auch für Storchen-Interessierte, die nicht zu dem Nistplatz kommen können, soll die Beobachtung möglich werden. Deshalb ist ein großes Ziel des BUND die Installation einer Webcam am Nest. Die Bilder sollen dann auf der Homepage der Stadt, der Internetseite http://www.stoerche-bw.de, die Hans Daiber betreibt, oder auch im Schaufenster der Kurverwaltung zu sehen sein. "So könnte auch die Bevölkerung in der Stadt die Störche beobachten. Davon hätten alle Bürger etwas", sagt Ursula Hirrlinger. Doch das Projekt scheitert vorerst noch am Geld.

Den Waldseer Storch wird diese Diskussion nicht interessieren. Er hat noch hunderte von Kilometern vor sich. Und vielleicht bedankt er sich ja für die Hilfe der Menschen mit viel Nachwuchs. So wie im vergangenen Jahr, wo gleich fünf Jungstörche geschlüpft und immerhin drei Flüge geworden sind.}

Hier, am alten Teich am Südrand der Senke zwischen Heurenbach und Steinach, soll der Waldseer Storch auf Jagd gehen können und gleichzeitig sein Nest in Sichtweite haben. Deshalb wurde der Teich "entbuscht". Der Waldseer"Storchenvater" Hans Daiber und BUND-Ortsgruppenvorsitzende Ursula Hirrlinger begutachten wenige Wochen vor der Ankunft des Storches den Teich.


(Stand: 12.02.2005)

Gruß

Sabine
Viele Grüße von

Sabine

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Beitrag von Gast » 01.03.2005, 10:27

Wie Loburgs "Prinzesschen" ein südafrikanischer Reiher wurde.



http://www.volksstimme.de/show_fullarti ... egion=Welt

Gast

Beitrag von Gast » 03.03.2005, 10:47

Fam. Kaatz erhielt Post vom 5 Kontinent


http://www.volksstimme.de/show_fullarti ... egion=Welt

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Helle
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Beitrag von Helle » 04.03.2005, 20:48

Das ist ein sehr schöner Artikel Achim. Ich hätte ihn gerne in diesem Blatt gelesen. Auf alle Fälle freue ich mich, dass Prinzesschen nach soo vielen Jahren wieder heimatliche Bande knüpfen konnte.
Viele Grüße

Helle

"Irren ist menschlich"
Auch Mist kann Wachstum fördern
P. Rohner

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Beitrag von Gast » 08.04.2005, 10:28

Paradies der Störche - Storchenmühle Steckby


http://www.volksstimme.de/show_fullarti ... egion=Welt

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Beitrag von Gast » 16.04.2005, 09:08

Raubtiernachwuchs wird mit der Flasche aufgezogen


http://www.volksstimme.de/news/anhalt/g ... rz&Column=
:) :)

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Beitrag von Sabine » 07.05.2005, 21:58

Es geht auch anders!!!!
Man kann es nicht glauben, für den Eingriff in die Natur haben die Feuerwehrleute einen Preis bekommen und das vom BN - Bund Naturschutz - dies muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, vom BN! :rofl:
Bild
Viele Grüße von

Sabine

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Beitrag von Gast » 08.05.2005, 17:37

Ironie ist klares Bewußtsein der ewigen Agilität, des unendlichvollen Chaos.
Friedrich Schlegel

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Beitrag von Gast » 12.05.2005, 06:51

Drömling

Storchenvater schlägt Alarm: Nur 28 Horste sind bewohnt


http://www.volksstimme.de/show_fullarti ... egion=Welt
:(

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Beitrag von Akka » 12.05.2005, 09:16

Vielen Dank Achim für die Einstellung dieses hoch interessanten Artikels, der viele gute Gründe für die Notwendigkeit weiterer Besenderung enthält. Insbesondere, ob die Behauptung stichhaltig ist, ob Störche wegen schlechten Wetters in Nordeuropa zurückkeren nach Afrika, ihre Route womöglich rechtzeitig ändern oder, das wäre am schlimmsten, qualvoll vor Erschöpfung verenden.

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