Störche in NRW

Bitte hier KEINE Bilder von Horsten mit Web-Cam posten.

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Helle
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Störche in Dorsten/NRW

Beitrag von Helle » 26.02.2007, 18:07

Das wird unsere Doris ganz sicherlich freuen.
AusMARL Aktuelle online v. 26.2.07

Storchenhochzeit im Hervester Bruch
Dorsten. Seit Sonntag ist das Storchenpaar im Hervester Bruch in Dorsten wieder komplett. Nun stehen beide Störche wieder gemeinsam auf dem Horst und fangen an, ein neues Nest für den Nachwuchs zu bauen.

Erst eine Woche zuvor, war der Erste aus dem warmen Süden zurückgekehrt. Er hatte eine Diskussion ausgelöst, ob es der alteingesessene Storch ist oder doch ein Neuer, der sich auf Reviersuche befindet.

Hier mit Bildern
Viele Grüße

Helle

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Auch Mist kann Wachstum fördern
P. Rohner

Doris

Beitrag von Doris » 26.02.2007, 21:24

Helle hat geschrieben:Das wird unsere Doris ganz sicherlich freuen.
Rate mal, wer sich am Samstag kurz nach 16 Uhr live unterm Nest bei strömendem Regen gefreut hat? :mrgreen:

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Helle
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Beitrag von Helle » 26.04.2007, 05:50

Für Doris :D

Storch auf Beutezug im Heufeld

Dorsten. Einer der Dorstener Störche war am späten Dienstagabend auf einem Feld neben der L 608 in Dorsten auf Beutezug. Nach Angaben einiger Augenzeugen sollen sich schon Jungstörche im Horst im Hervester Bruch befinden. Leider sind diese noch etwas kamerascheu.

Hier weiterlesen (mit Foto)

Quelle: MARL Aktuell v. 26.04.07
Viele Grüße

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Angie
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Beitrag von Angie » 06.05.2007, 18:14

Einträge von Doris

Sie hat mir erlaubt, hier auch ihre Einträge zu zeigen:
Die späteren Bilder trägt sie dann wieder selber ein :wink:

30. April 2007:

Von den Störchen in Dorsten, Werner und Luise habe ich ja schon erzählt. Sie kamen sehr früh zurück in diesem Jahr, haben auch 2 Wochen früher mit der Brut angefangen. Während der letzten Tage sollen die ersten Jungen geschlüpft sein. Davon wollte ich mich nun endlich überzeugen.
Ich war noch nicht lange dort, da stand der Altstorch auf und ein Köpfchen kam hoch und klapperte den Altstorch an: :D

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Kurz darauf konnte man den zweiten Klappermann entdecken


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Eine Ablösung mit gemeinsamen Klappern gab es auch

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Dann gab es Futter :D

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3 Junge sollen mitlerweile geschlüpft sein, das hat mir ein örtlicher Vogelbeobachter mit großem Spektiv erzählt.

Und eine Goldammer sang die ganze Zeit dazu:

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Im Herbst wird noch eine Nisthilfe im Nachbarbiotop aufgestellt.
Schaun wir mal, ob sich das Ruhrgebiet zum Storchenland entwickelt.

*****

03. Mai 2007:

Ich habe mal wieder in Dorsten bei den Störchen vorbeigeschaut und konnte eine Ablösung miterleben:

Der eine Storch kam.

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Der andere Storch flog in die Wiesen auf Futtersuche

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Es gab Futter für den Nachwuchs. 3 Köpfe waren zu sehen

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Und ich könnte schwören, dass hier ein viertes Köpfchen zu sehen ist. :D
3 Köpfe vorne in der Mitte und im Hintergrund ist auch noch ein Köpfchen zu sehen.
Da wette ich drauf. ;)

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Es gab noch mehr Nachwuchs zu bewundern. Die Heckrind Kälber tobten unterm Nest herum. :lol:

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Die Gänsefamilie zog auch mit den Küken über den Teich vom benachbarten Biotop.

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*****

05. Mai 2007:

Hmm... gestern sah es wieder nach 3 Küken aus. :roll:
Ich lasse mich überraschen.

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Angie
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Beitrag von Angie » 06.05.2007, 18:17

.
Ein schöner Artikel von Doris' Störchen:

Im Hervester Horst lassen sich womöglich vier statt der drei sicher nachgewiesenen Jungstörche von Werner und Luise verwöhnen. Wenn sich die Ahnung bestätigt, wird´s eng im Nest. Immer mehr Besucher
Hervest. Erst waren zwei Jungstörche sicher, dann konnten drei erspäht werden. Und jetzt sind´s womöglich vier: Wenn sich bestätigt, was das Foto ahnen lässt, wär´s eine kleine Sensation für Hervest: Drei plüschige Köpfchen recken sich, dicht aneinander gedrängt, Mamas Schnabel entgegen. Ein kleines Stück rechts davon: Ist das etwa der vierte Jungstorch, wie Fotografin Doris Triebe vermutet? Könnte sein, urteilt Hermann Kottmann, Chef der Biostation, nachdem er das Bild gesehen hat. Auch Hans Fromm und Horst Papenfuß vom Heimatverein Hervest sind bisher nur von drei ausgegangen. Vier - damit hätten die Altvögel ein Problem: "Dann gibt´s großen Stress", so Kottmann.

Wenn die Jungen - geschlüpft am 22. oder 23. April - vier bis fünf Wochen alt sind, wird´s eng im Nest. "Gezank und Gedränge um Futter kann zu Abstürzen aus dem Horst führen", weiß der Biologe von anderen Standorten.

Keine Sorgen müssen sich die prächtigen Vögel indes um Nahrung und Wasser machen. Der Hervester Bruch ist ein Schlaraffenland, es gibt von allem genug, auch die Temperaturen stören die Störche nicht. "Die sind richtig gut drauf", hat Kottmann beobachtet.

Neue Angriffe von halbstarken Jungstörchen gab´s auch keine mehr. Vor ein paar Tagen wurde noch einer beobachtet, der aber weiter flog. Es hat sich offenbar ´rumgesprochen (bzw. ´rumgeklappert), dass Werner und Luise ihr Heim zickig verteidigen.

Indes bleibt der Horst ein Besuchermagnet, stärker noch als im vorigen Jahr. Die ersten Beobachter sind morgens um halbsieben an der Storchenstange anzutreffen, andere noch spät abends. Schulklassen und Kindergärten besuchen die Vögel regelmäßig in Gruppenstärke. Am 1. Mai drängten sich nachmittags 90 Besucher am Brauckweg, hat Hans Fromm beobachtet. Mitglieder des Heimatvereins haben für die Storchenschau technisch aufgerüstet mit hochmodernen Fernrohren und Kameras. Fromm: "Da sind richtige Profis am Werk." Kein Flügelschlag bleibt unbeobachtet. Kottmann: "Das Interesse ist grandios gut."

Inzwischen freuen sich aber nicht mehr alle über die Attraktion. Die Landwirte im Hervester Bruch zum Beispiel sind sauer, weiß Horst Papenfuß. "Wenn die angepöbelt werden, weil sie mit dem Trecker zum Acker wollen und es staubt - dann ist das nicht mehr schön."

Besser steuern ließe sich der Andrang vielleicht, wenn irgendwann weitere Störche im Hervester Bruch siedeln. Papenfuß: "Wir haben noch Platz für ein zweites Nest."Die drei sicher geschlüpften Störche hat der Heimatverein bereits benannt - nach Mitgliedern des Heimatvereins. Sie tragen die Vornamen von Günter Schnieders (regelmäßiger Beobachter am Nest), Hubert Berning (Nestbauer) und Sofie Lensing (Leiterin der Tanzgruppe).

04.05.2007 Von Ludger Böhne[/color]


Quelle: WAZ


Ich drücke ganz feste die Daumen für diesen Nachwuchs im schönen Ruhrgebiet. Und ich bin mir fast sicher, dass man sich noch einen vierten Namen aussuchen kann :wink:

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Pitti
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Beitrag von Pitti » 06.05.2007, 20:07

Das ist ein tolles Thema, vor allem, wenn es so lebt! Danke Doris und danke Angie! Glücklicherweise war das Horstpaar auch stark genug, ich mag gar nicht denken, was.....
Dolle Bilder und wundervoller Artikel!

Hat sich denn nun schon etwas deutlicher gezeigt, wie viele Jungen es sind?

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Re: Störche in Dorsten / NRW

Beitrag von Pitti » 19.08.2007, 18:18

igel_1 hat geschrieben: Futter suchen macht müde
Danke Igelchen für die Fotos, drücken wir die Daumen.
Dieser zitierte Satz erinnerte an eine Äußerung Michaels. Die meisten Störche sterben an Erschöpfung bei der Futtersuche, der Flug ist weniger anstrengend, aber die lange Suche ermüdet und zehrt an den Kräften. Wenn dann noch zu wenig Futter- und Rastplätze für die vielen Vögel zur Verfügung stehen.....

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Störche in NRW

Beitrag von Angie » 27.08.2007, 23:18

Gut gedeckter Essenstisch für Meister Adebar

-pn- Rheine
Das ist ja ein prima Klima hier, sagen sich die heimischen Störche und verschieben ihren Abflug nach Afrika. In den Feuchtwiesen in den Emsauen, die nach den starken Regenfällen der vergangenen Woche noch leicht überschwemmt sind, ist der Essenstisch für Meister Adebar und seine Freude derzeit prächtig gedeckt. Die Störche finden im Moment an vielen Stellen in der freien Natur optimales Futter, berichtet Naturzoo-Direktor Achim Johann, der die schwarz-weißen Vögel mit den roten Schnäbeln normalerweise schon auf dem Weg in die Winterquartiere Afrikas vermuten würde. Weil aber das Nahrungsangebot an Fröschen, Würmern und anderen Kleintieren in den hiesigen Feuchtbiotopen so groß ist, verlängern die Störche ihren Aufenthalt noch etwas.

Bei uns im Zoo sind sie nicht mehr, hat Johann bei den regulären Fütterungen festgestellt, bei denen nur noch die Stammbesatzung anwesend ist, die auch den Winter in Rheine verbringt. Das die Störche mittlerweile längst über die engen Grenzen des in Bentlage gelegenen Naturzoos hinausschwärmen und das Stadtbild Rheines bereichern, ist für den Zoodirektor nichts Neues. Unsere Vögel entwickeln gerne einen Aktionsradius von 15 bis 20 Kilometern um den Tierpark herum, weiß er. Vor allem, wenn nach ergiebigen Regenfällen das Wasser auf den Wiesen steht, suchen sich die Störche in freier Wildbahn gerne eine kulinarische Abwechslung zu den Eintagsküken, mit denen sie im Strochenreservat des Naturzoos täglich gefüttert werden.

Das interessante Naturschauspiel, das sich derzeit in den Emswiesen bietet, dürfte aber bald schon vorbei sein. Die Ströche befinden sich praktisch auf dem Sprung in Richtung Afrika. Beim Abflug kann es sich nur noch um Tage handeln, sagt Achim Johann.


Quelle: Münsterländische Volkszeitung

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Re: Störche in NRW

Beitrag von Angie » 04.09.2007, 19:57

Am Sonntag hab ich eine Wiederholung der Sendung "Wunderschönes NRW" gesehen.
U. a. war ein Bericht über das Storchenmuseum in Windheim mit dem Storchenexperten Dr. Alfons Bense dabei:

Bild

Auf diese Seite gehen: http://www.wdr.de/tv/wunderschoenesnrw/
ganz unten WebTV anklicken (es öffnet sich ein neues Fenster)
und links bei den Themen "Storchenmuseum & LandArt-Route" 2 x anklicken
(zwischen den beiden Klicks ca. 3 Sek. Pause machen)

Auf der rechten Seite bei "Links zum Thema" kann man noch weitere schöne Seiten anschauen!

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lukasius
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Re: Störche in NRW

Beitrag von lukasius » 04.09.2007, 20:21

Ist ja ne interessante Seite. Habs mir gerade angesehen. Ich glaub ich muß da mal hinfahren und mir das Ganze mal ansehen. Guter Tip :thanks:

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