Natur des Jahres

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Pitti
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Re: Natur des Jahres 2008

Beitrag von Pitti » 21.11.2007, 20:37

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Weichtier des Jahres
Verstecktes Leben in der Salzwiese
Das Mäuseöhrchen ist „Weichtier des Jahres 2008“


Das Kuratorium „Weichtier des Jahres“ hat für 2008 das Mäuseöhrchen ausgewählt, eine kleine Schnecke der küstennahen Salzwiesen. Damit soll auf diesen gefährdeten Lebensraum mit seinen extremen Umweltbedingungen aufmerksam gemacht werden. Die Salzwiesen der deutschen Nord- und Ostseeküsten sind ein weltweit einzigartig und deshalb sowohl nach nationalen wie auch europäischem Recht streng geschützt.

Das Mäuseöhrchen – wissenschaftlich Myosotella myosotis – gehört zur Familie der Küstenschnecken. Typisch für diese Familie ist, dass die Augen an der Fühlerbasis sitzen, während sich bei den meisten anderen Land-Lungenschnecken die Augen oben am Ende der Fühler befinden. Das durchgehend braune, zugespitzt-eiförmige Gehäuse des Mäuseöhrchen ist fünf bis elf Millimeter hoch und bis zu fünf Millimeter breit. Der Mündungsrand ist nach innen als Lippe verdickt und nach außen krempenartig erweitert.
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Re: Natur des Jahres 2008

Beitrag von Pitti » 21.11.2007, 20:40

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Staude des Jahres 2008
Robuste Dauerblüherin in rot und gelb
Die Sonnenbraut ist „Staude des Jahres 2008“


Sonnenbraut "Goldrausch" Sonnenbraut-Sorte „Goldrausch“

Der Bund deutscher Staudengärtner (BdS) hat die Sonnenbraut – botanisch Helenium – zur Staude des Jahres 2008 gewählt. Ursprünglich kommt das in warmen Gelb- und Rottönen vom Frühsommer bis in den Herbst hinein blühende Helenium aus den Weiten der nordamerikanischen Prärien und ist daher im Garten für vollsonnige, jedoch nicht zu trockene Standorte im Staudenbeet und im Bauerngarten geeignet. Die Wildart Helenium autumnale, Stammform zahlreicher Gartensorten, wurde früher auch als Heilpflanze bei Erkältungen verwendet.

Ihren botanischen Namen verlieh der schwedische Botaniker Carl von Linné der Gattung, wobei Helenium anders als naheliegend nicht von dem griechischen Wort Helios für Sonne stammt, sondern vom antiken Namen Helenion für den Echten Alant (Inula helenium), eine heimische Staude, dem die Sonnenbrautblüte ähnlich sieht.
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Lurch des Jahres

Beitrag von Holger » 06.12.2007, 11:58

Hohe Ehren für einen Wetterpropheten
Der Laubfrosch ist „Lurch des Jahres“ / 2008 wird weltweites „Year of the Frog“

Er ist leuchtend grün und nur daumengroß: Als vermeintlicher Wetterfrosch im Einmachglas ist der Laubfrosch – wissenschaftlich Hyla arborea – wohl die bekannteste heimische Amphibienart. Nun ist der Laubfrosch zum Lurch des Jahres 2008 gewählt worden. Die Deutsche Gesellschaft für..>>> hier weiterlesen

© NABU
Viele Grüße
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Holger

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Re: Natur des Jahres 2008

Beitrag von Pitti » 20.12.2007, 20:13

Schmetterling des Jahres 2008
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Raupen zahlen Ameisen süßes Schutzgeld
Der Argusbläuling ist „Schmetterling des Jahres 2008“


Argusbläuling Blick auf die bunte Flügel-Unterseite

Der Argusbläuling – wissenschaftlich Plebeius argus – ist Schmetterling des Jahres 2008. Die Naturschutzstiftung des BUND NRW und die Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen wählten ihn aus, weil er auf bedrohte und seltener werdende Heidelandschaften, Hochmoore und Magerrasen angewiesen ist. Der auch Geißklee-Bläuling genannte Falter gilt nach der Roten Liste in Deutschland als gefährdet.
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Re: Natur des Jahres 2008

Beitrag von Pitti » 20.12.2007, 20:17

Wasserpflanze des Jahres 2008
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Auf und nieder: Überleben ohne Wurzeln
Der Gemeine Schwimmfarn ist „Wasserpflanze des Jahres 2008“


Gemeiner Schwimmfarn Dacke aus mehreren Schwimmfarnpflanzen

Der Förderkreis Sporttauchen hat den Gemeinen Schwimmfarn – wissenschaftlich Salvinia natans – zur „Wasserpflanze des Jahres 2008“ gewählt. Der kleine Farn mit seinem bestenfalls 20 Zentimeter langen Spross besiedelt windgeschützte Uferzonen vor allem von Flussaltarmen, aber auch an ehemaligen Tongruben, wo sich das flache Wasser im Frühjahr schnell auf 20 Grad Celsius und mehr erwärmt. Teils bildet der Schwimmfarn große Reinbestände aus, oft besteht die Pflanzendecke zusätzlich auch aus Wasserlinsen oder Froschbiss.
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Re: Natur des Jahres 2008

Beitrag von Pitti » 20.12.2007, 20:21

Das Moos des Jahres 2008
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Auf dem Vormarsch ins Landesinnere
Das Hübsche Goldhaarmoos ist „Moos des Jahres 2008“


Goldhaarmoos Hübsches Goldhaarmoos

Die Bryologisch-lichenologische Arbeitsgemeinschaft für Mitteleuropa (BLAM) hat das Hübsche Goldhaarmoos – wissenschaftlich Orthotrichum pulchellum zum Moos des Jahres 2008 gewählt. Die 35 europäischen Arten der Goldhaarmoose besiedeln Felsen und vor allem Baumrinden. Viele von ihnen standen lange auf den Roten Listen, da sie sehr empfindlich auf eine Verschmutzung der Luft mit Schwefel- und Stickstoffoxiden reagieren.

Orthotrichum pulchellum ist eine nordisch-ozeanische Art, die bis vor kurzem in Mitteleuropa auf die Küstenregionen von Nord- und Ostsee beschränkt war, sich derzeit aber Richtung Süden ins Landesinnere ausbreitet. Immer häufiger wird sie fernab der Küsten an Feld- und Waldbäumen nachgewiesen.
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Re: Natur des Jahres 2008

Beitrag von Pitti » 20.12.2007, 20:24

Die Landschaft des Jahres 2008
Der Grüne Korridor am Schwarzen Meer
Das Donaudelta ist die Landschaft des Jahres 2007/2008


Donaudelta

Das Donaudelta – der hauptsächlich rumänische Landstrich, in dem die Donau ins Schwarze Meer mündet – ist nach dem Wolgadelta das zweitgrößte Flussdelta Europas. Mit seinen vier Hauptarmen Chilia, Tulcea, Sulina und Sfântu Gheorghe sowie seinen Seitenläufen, Inseln, Wäldern und Trockenbiotopen birgt es eine einzigartige Naturlandschaft. Hier leben nicht nur zahlreiche Süßwasserfische, sondern auch über 300 Vogelarten. Menschen dagegen gibt es nur wenige – die Bevölkerungsdichte ist die kleinste Europas. So blieben große Teile der Natur unberührt.
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Re: Natur des Jahres 2008

Beitrag von Pitti » 20.12.2007, 20:27

Die Flusslandschaft des Jahres 2008
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Von der Vulkaneifel bis zum Rhein
Die Nette ist die Flusslandschaft des Jahres 2008/2009


Die Nette Die Nette ist in die vulkanische Geologie der Osteifel eingebettet.

Das 55 Kilometer lange Flüsschen Nette in Rheinland-Pfalz ist die „Flusslandschaft des Jahres“ für die Jahre 2008 und 2009. Das haben der Deutsche Anglerverband (DAV) und die NaturFreunde Deutschland (NFD) beschlossen. Die „Flusslandschaft des Jahres“ wird von beiden Organisationen alle zwei Jahre ausgerufen, um regionale Aktivitäten zum Natur- und Gewässerschutz im Zusammenhang mit nachhaltigem Tourismus zu stärken. Ausschlaggebend sind dabei geologische Besonderheiten, die Pflanzen- und Tierwelt sowie vor allem auch die aquatischen Lebensgemeinschaften.
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Re: Natur des Jahres 2008

Beitrag von Pitti » 21.01.2008, 15:26

ich glaube, es ist komplett:
http://www.nabu.de/m05/m05_10/07018.html
Die Bronzepute ist noch interessant!

Aber schaut selbst!

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Re: Natur des Jahres 2008

Beitrag von Pitti » 05.02.2008, 19:39

Hierher oder unter Humor? Deswegen verlinke ich es lieber mal nur ;-)
Habs mal wieder in der "Welt" gefunden.
Liegt bei uns in der Firma immer aus.

Stars des neuen Jahres

Bitte um Verzeihung, aber Humor ist, wenn man trotzdem lacht :?

Hier ein kurzer Ausschnitt:
"....Praktisch das ganze Jahr über erfreut uns die Große Winkelspinne, in Wohnzimmer- und Kellerecken mit ihrem Anblick. Sie ist weder giftig noch sonst in irgendeiner Weise für den Menschen gefährlich, aber sie ist eben eine Spinne, die vor kurzem von 71 Jurymitgliedern aus 21 europäischen arachnologischen Gesellschaften zur „Spinne des Jahres“ gewählt wurde. Taucht irgendwo im Haus eine größere, dunkle behaarte Spinne auf, dann wird es mit ziemlicher Sicherheit die Große Winkelspinne sein. Leider rufen dann die wenigsten Menschen: „Hey, welche Ehre, da ist ja die Spinne des Jahres! Herzlich willkommen in unserer bescheidenen Behausung.“ Viel häufiger wird die Große Winkelspinne ein großes Geschrei hervorrufen und im besten Fall nehmen Spinnenjäger mit Gläsern und Bierdeckeln die Verfolgung auf, um die Spinne des Jahres an die frische Luft zu befördern. Hier müsste noch viel mehr PR-Arbeit geleistet werden. Hätte man statt Tom Cruise der Großen Winkelspinne den Courage-Bambi verliehen, wäre dem Ansehen der Spinnen sehr gedient worden. Frank Schirrmacher hätte seine Laudatio auch nur geringfügig verändern müssen. ....."

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