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BeitragVerfasst: 28.01.2006, 10:00 
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Deutschland kein Umweltparadies
Die Bundesrepublik landet bei globalem Umweltranking nur auf Platz 22

von Norbert Lossau

Davos - Auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos wird in dieser Woche ein globaler Umweltindex präsentiert, in dem die ökologische Situation in 133 Staaten dieser Welt miteinander verglichen wird. Bei der von Wissenschaftlern der beiden amerikanischen Universitäten Yale und Columbia vorgenommen Analyse wurden 16 verschiedene Parameter berücksichtigt - von der Luft- und Wasserqualität über die Art der Energienutzung und die Menge des Kohlendioxid-Ausstoßes bis hin zur Artenvielfalt und der Bedeutung von umweltbedingten Krankheiten.

Wer nun erwartet hätte, daß Deutschland auf dem World Economic Forum als besonders umweltbewußtes Land gekürt werden würde, sieht sich bitter enttäuscht: Die Bundesrepublik landet nur auf Platz 22. Das umweltfreundlichste Land ist nach dieser Analyse Neuseeland, gefolgt von den skandinavischen Ländern Schweden und Finnland. Einen überraschend guten Platz erreicht mit Rang 5 Großbritannien. Österreich folgt auf dem 6. Platz. Die Vereinigten Staaten liegen allerdings noch hinter Deutschland auf Platz 28 des Environmental Performance Index (EPI). Dies hängt insbesondere mit der besonderen Klimapolitik der USA zusammen.

Der Grund für das unerwartet schlechte Abschneiden Deutschlands liegt unter anderem in seiner vergleichsweise geringen Artenvielfalt. Kritisiert wird auch die sehr starke Zersiedelung der Landschaft, die zusammenhängende Ökosysteme beinahe unmöglich mache. Bei anderen Parametern liegt die Bundesespublik allerdings schon in der Spitzengruppe - etwa bei der Gesundheit.

Mit der Studie wollen die Autoren den in Davos versammelten Wirtschaftsführern und Politikern insbesondere verdeutlichen, wie unternehmerische Entscheidungen und ökologische Entwicklungen miteinander verknüpft sind. Umweltpolitische Entscheidungen wiederum sind außerordentlich komplex und müssen bisweilen auf der Basis unvollständiger Daten getroffen werden. Hier, so hoffen die Autoren, könnte die sehr umfangreiche und detaillierte Studie eine Hilfe sein.

Weitere Kooperationspartner der EPI-Studie waren das World Economic Forum, das Joint Research Centre der Europäischen Kommission im italienischen Ispra sowie Wissenschaftler der Universitäten in New Hampshire, Princeton und Berkeley.

Artikel erschienen am Mi, 25. Januar 2006
Quelle: Die Welt

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 Betreff des Beitrags: Natur des Jahres 2008
BeitragVerfasst: 08.10.2007, 22:35 
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Der Kuckuck ist Vogel des Jahres 2008

Wirtsvogelschwund und Klimaerwärmung bedrohen den populären Zugvogel

http://www.nabu.de/m01/m01_05/07228.html

Auszug:
"Der Kuckuck steht für artenreiche und vielfältige Lebensräume. Wo sich Landschaft durch die Anlage großflächiger Monokulturen, für den Bau von Freizeitanlagen oder den Straßenbau verändert oder verschwindet, fehlt dieser Lebensraum für die Vögel“, sagte NABU-Vizepräsident Helmut Opitz bei der Auftaktpressekonferenz zum Vogel des Jahres 2008 in Berlin. Zusätzlich wirke sich der Einsatz von Pestiziden negativ auf den Bestand aus, wodurch dem Kuckuck als Insektenfresser zunehmend die Nahrung fehle".

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 Betreff des Beitrags: Re: Vogel des Jahres 2008
BeitragVerfasst: 09.10.2007, 16:54 
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Auch die Tageszeitungen haben die Meldung vom NABU übernommen.
z.b. die :
Märkische Allgemeine


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 Betreff des Beitrags: Re: Natur des Jahres 2008
BeitragVerfasst: 13.10.2007, 23:13 
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Blume des Jahres 2008
http://www.ln-online.de dpa/regioline vom 11.10.2007 11:46
Nickende Distel ist die Blume des Jahres 2008
Hamburg (dpa/lno) - Die Nickende Distel (Carduus nutans) ist die Blume des Jahres 2008. Das gab die "Stiftung Naturschutz Hamburg und Stiftung Loki Schmidt zum Schutz gefährdeter Pflanzen" am Donnerstag bekannt. Damit soll auf die Einengung des Lebensraumes der zweijährigen Pflanze mit purpurner Blüte hingewiesen werden. In Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen stehe die Nickende Distel bereits auf der Liste der gefährdeten Arten. Das bis zu einem Meter große Korbblütengewächs gehört zur sogenannten Dorfflora. Die Nickende Distel fühlt sich auf stickstoff- und kalkhaltigen Böden wohl und tritt an Wegerändern, Böschungen und Mauern auf.

Im Internet finden Sie diese Meldung unter der URL:
http://www.ln-online.de/artikel/2235071

© 2006 http://www.ln-online.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Natur des Jahres 2008 - Tipp
BeitragVerfasst: 14.10.2007, 08:24 
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Auf der Suche, wie die Nickende Distel denn nun genau ausschaut, bin ich auf diese Homepage gestoßen, ein Blick lohnt sich, aber seid gewarnt, man vergisst die Zeit....

http://www.flogaus-faust.de/index.htm

und hier die Blume des Jahres 2008
http://www.flogaus-faust.de/e/cardnuta.htm

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 Betreff des Beitrags: Orchidee des Jahres
BeitragVerfasst: 30.10.2007, 21:29 
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Das Übersehene Knabenkraut ist „Orchidee des Jahres 2008“

Das Übersehene Knabenkraut wurde zur „Orchidee des Jahres 2008“ gewählt. Mit bis zu 70 Zentimetern Wuchshöhe ist es eine der stattlichsten heimischen Orchideen. Dass es sich dabei um eigene Spezies handelt, wurde aber erst spät festgestellt. Als atlantische Art erreicht sie im Westen Deutschlands ihre natürliche Verbreitungsgrenze. Die wenigen Wuchsorte sind durch Entwässerung, Überdüngung oder Verbuschung bedroht
> mehr beim NABU

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 Betreff des Beitrags: Re: Natur des Jahres 2008
BeitragVerfasst: 30.10.2007, 21:50 
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Der Bronzeröhrling
Der seltene Bronze-Röhrling ist „Pilz des Jahres 2008“

Bronzeröhrling, Schwarzhütiger Steinpilz

Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM) hat den Bronze-Röhrling zum Pilz des Jahres 2008 gekürt. Der Bronze-Röhrling, wissenschaftlich Boletus aereus , ist ein naher Verwandter des weit verbreiteten Fichten-Steinpilzes (Boletus edulis). Er wird deshalb auch Schwarzhütiger Steinpilz genannt. Einen Bronze-Röhrling zu entdecken, ist eine echte Glückssache. Er ist zwar ein guter Speisepilz mit angenehm nussigem Geschmack, sollte jedoch nicht gesammelt werden, da er sehr selten ist. Durch die Bundesartenschutzverordnung ist der Bronze-Röhrling unter besonderen Schutz gestellt. In der Roten Liste der gefährdeten Großpilze Deutschlands steht er in der Kategorie 2 „stark gefährdet
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 Betreff des Beitrags: Re: Natur des Jahres 2008
BeitragVerfasst: 30.10.2007, 21:52 
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Die echte Lavendel
Der Duft des Südens beruhigt die Nerven
Der Echte Lavendel ist „Heilpflanze des Jahres 2008“


Lavendelfeld Lavendelfeld in der Provence.

Der Naturheilverein Theophrastus hat den Echten Lavendel zur Heilpflanze des Jahres 2008 gewählt. Ausschlaggebend für die Wahl war vor allem die nervenberuhigende Wirkung des Lavendels. Die Gesunderhaltung von Nerven und Seele sei in den heutigen Zeiten der Reizüberflutung besonders wichtig, erläutert Christina Schäfer, Heilpraktikerin und Vorsitzende der Jury.
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 Betreff des Beitrags: Re: Natur des Jahres 2008
BeitragVerfasst: 30.10.2007, 21:59 
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Bitterling"Der Fisch des Jahres 2008"

Nie ohne Muschel! Der Bitterling (16) ...
Schillerndes Äußeres und kompliziertes Sexualleben

Bitterling Männchen Schillernd in allen Regenbogenfarben: der Bitterling (Rhodeus amarus)

Kulinarisch ist er eine Enttäuschung, aber an Schönheit ist der kleine Karpfenfisch kaum zu toppen. „Wenige unserer Flußfische kommen dem Bitterling an Zierlichkeit und Schönheit der Färbung gleich.“ Dies schrieb einer der Väter der Zoologie, Alfred Brehm, im Jahre 1925 und meinte die Färbung der Bitterling-Männchen, deren Hochzeitskleid während der Laichzeit in allen Regenbogenfarben schillert.

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noch nicht beim Nabu direkt online ! Aber bereits in der Presse gelesen!
Korrektur dieses Beitrages erbeten!


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 Betreff des Beitrags: Re: Natur des Jahres 2008
BeitragVerfasst: 20.11.2007, 20:01 
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Die Winkelspinne ist die Spinne des Jahres 2008
Jagdrevier Badezimmer
Die Große Winkelspinne ist „Spinne des Jahres 2008“

Die Arachnologische Gesellschaft (AraGes) hat die Große Winkelspinne aus der Familie der Trichterspinnen zur „Spinne des Jahres 2008“ gekürt. Fast jeder ist ihr irgendwann schon mal begegnet. Groß, dunkel, langbeinig und behaart taucht der Achtbeiner immer wieder mal in heimischen Badezimmern auf. Oft hockt sie tagsüber lange Zeit völlig reglos in ihrer trichterförmigen Wohnröhre, die sich in Ecken und Winkeln menschlicher Behausungen findet.
Obwohl die Große Winkelspinne – wissenschaftlich Tegenaria atrica – weder giftig noch sonst gefährlich ist, hat der Anblick dieser heimischen Art vielen Menschen das Verhältnis zu Spinnen verleidet. Mit einer Körperlänge von 10 bis 16 Millimetern – ohne die Beine – und einer Beinspannweite von bis zu zehn Zentimetern, löst sie, wenn sie sich kontrastreich vor dem kalkweißen Hintergrund von Waschbecken oder Badewannen abhebt, oft Abneigung aus und weckt die Schreckensfantasien arachnophober Menschen. Da der Mensch nicht zum Beuteschema der Großen Winkelspinne gehört, benötigen sogar Experten Geduld und Geschick, um das Tier zum Beißen zu bewegen – wobei der Biss zwar spürbar ist, das Gift aber keine bleibende Wirkung hat.
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